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Auslandsaufenthalt:

Ausbildung im Ausland

Eine Ausbildung im Ausland bringt:

  • zusätzliche Sprachkenntnisse
  • Kennen lernen einer anderen Kultur sowie persönliche Erfahrung und Kompetenz für den Umgang mit fremden Menschen
  • Praktische Erfahrungen für internationale Tätigkeiten und Kontakte

Wusstest du eigentlich, dass die Möglichkeit, einen Teil der Berufsausbildung im Ausland zu verbringen, im Berufsbildungsgesetz festgehalten ist? Tatsächlich darfst du, wenn dein Betrieb es erlaubt, bis zu einem Viertel deiner Ausbildung im Ausland verbringen. Und dafür musst du noch nicht einmal deine Lehre unterbrechen. Wichtig ist nur, dass all das, was du im Ausland lernst, vergleichbar mit den Inhalten deiner deutschen Ausbildung ist. Für dich vielleicht erfreulich: Während der Zeit im Ausland bist du von der Berufsschulpflicht beurlaubt und musst auch im Gastland keine Schule besuchen. Die Befreiung gilt aber nur für maximal neun Monate.

Grundsätzlich kannst du auch deine komplette Ausbildung im Ausland absolvieren. In der Praxis ist dies allerdings nicht so einfach, denn Deutschland ist der einzige Staat, der ein duales Ausbildungssystem hat. In anderen Ländern macht man den Berufsabschluss häufig an Privatschulen, die Gebühren fordern. Außerdem ist fraglich, ob die im Ausland erworbenen Qualifikationen hierzulande anerkannt werden.

Wenn du dir einen Überblick über die europäischen Ausbildungssysteme verschaffen willst, schau einfach auf die entsprechende Unterseite der Auslandsvermittlung der Arbeitsagentur: http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lang_de/nn_2984/DE/Home/Auszubildende/ AusbildungInEU/ausbildungInEU__node.html__nnn=true

Finanzierung des Auslandsaufenthaltes

Zunächst einmal ist dein Ausbildungsbetrieb verpflichtet, dir weiterhin dein Gehalt in voller Höhe zu zahlen. Das ist für ihn grundsätzlich kein Problem, denn er kann sich das Geld zurückerstatten lassen. Dies hat die Europäische Union beschlossen, um den Auslandsaufenthalt von Azubis zu fördern. Dafür hat sie ein Programm namens LEONARDO DA VINCI ins Leben gerufen. Allein Deutschland investiert fast vier Millionen Euro in dieses.

Reise- und Unterbringungskosten musst du jedoch selbst tragen. Es gibt aber diverse Förderprogramme, über die du dich für ein Stipendium bewerben kannst, so dass sich der Aufenthalt finanzieren lässt. Auskunft über diese Programme, die teilweise auch Auslandsreisen außerhalb der EU fördern, geben dir die Mobilitätsberater der Handels- und Handwerkskammern. Ansprechpartner findest du unter www.mobilitaetscoach.de.

Hier eine Auswahl an Azubi-Auslandsprogrammen:

  • BAföG
    Unter gewissen Voraussetzungen erhältst du bei einem Auslandsaufenthalt in einem EU-Land BAföG. Bedingung ist jedoch, dass die Ausbildung mindestens sechs Monate oder ein Semester dauert. Findet sie im Rahmen einer mit der besuchten Ausbildungsstätte vereinbarten Kooperation statt, muss sie mindestens zwölf Wochen dauern. Solltest du in Deutschland keinen Anspruch auf Förderung haben, versuch es trotzdem für das Ausland zu beantragen. Denn aufgrund der hohen zusätzlichen Kosten im Ausland berechnet das Amt deinen möglichen Anspruch noch mal neu. Den Antrag solltest du mindestens sechs Monate vor deiner Auslandsreise stellen.
     
  • Bildungskredit
    Falls eine Förderung über Auslands-BAföG oder Stipendien nicht in Frage kommt oder es eine Lücke zu überbrücken gilt, dann kann dir möglicherweise ein Bildungskredit über das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung helfen. Dieser liegt zwischen 1.000 und 7.200 Euro bei einem durchschnittlichen effektiven Jahreszins von 2,15 Prozent. Er  wird sogar unabhängig von den eigenen Einkommensverhältnissen oder Vermögen der Eltern gezahlt. Alle Informationen finden sich auf www.bva.bund.de (gleich auf der Startseite in der Rubrik für „Bürgerinnen und Bürger“ in der Mitte auf „Bildungskredit“ klicken).

Vorbereitung

Auswahl des Ausbildungsbetriebs
Wer von Anfang an weiß, dass er einen Teil seiner deutschen Ausbildung im Ausland absolvieren möchte, sollte seinen deutschen Arbeitgeber auch nach diesem Kriterium auswählen. Zwar hat man als Auszubildender in Deutschland die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung im Ausland abzuleisten, jedoch haben viele Unternehmen damit noch nicht viel Erfahrung. Das ist auch kein Wunder, da momentan weniger als zwei Prozent der deutschen Auszubildenden diese Chance wahrnehmen. Der Grund dafür liegt auch in der organisatorischen Herausforderung der Koordination der Ausbildungs- und Berufsschulinhalte. Gerade für sehr kleine Unternehmen kann es sehr umständlich und teuer sein, Auslandsaufenthalte für ihre Azubis zu organisieren. Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, solltest du deshalb von Anfang an kommunizieren, dass du ins Ausland möchtest. Sicherlich kann dich dann ein Ausbildungsbetrieb mit internationalen Verbindungen, der diese Vorhaben fördert und seine Azubis zu Auslandsaufenthalten motiviert, ideal unterstützen. 
Wir sind sicher, dass zukünftig viel mehr Azubis den Schritt ins Ausland wagen werden. Wie überall gilt auch hier: deine Initiative wird sich bezahlt machen. Gerade wenn in deinem Unternehmen vorher noch kein Azubi im Ausland war, bist du gefragt und musst dich einbringen. Aber es wird sich lohnen und die Erfahrungen, die du beim Arbeiten im Ausland sammeln wirst, kann dir keiner mehr nehmen und machen sich – nebenbei gesagt – auch sehr gut in deinem Lebenslauf.
 
Wenn es dann losgeht, wirst du viel organisieren müssen. Dafür haben wir einige Tipps zusammengestellt:

  • Flug
    Einige Reisebüros haben sich auf günstige Angebote für junge Menschen spezialisiert. Zu nennen ist beispielsweise STA Travel (www.statravel.de), das mit über 35 Filialen in ganz Deutschland vertreten ist. Zum Teil benötigst du als Nachweis deines Auszubildendenstatus die ISIC-Karte (vgl. Internationaler Schülerausweis).
    In jedem Fall solltest du immer prüfen, ob der Jugendtarif einer Fluggesellschaft wirklich günstiger ist als die entsprechenden Angebote der Billigflieger.
    Unbedingt solltest du auch die Gepäckbestimmungen beachten. Nach mehreren Monaten im Ausland ist es meist schwer, mit 20 kg Gepäck auszukommen, um alle Erinnerungen in die Heimat zu transportieren. Manchmal lohnt sich also ein etwas teureres Ticket, das dafür mehr Gepäckmitnahme erlaubt, denn Übergepäck ist meist sehr teuer.
  • Internationaler Schülerausweis
    Der internationale Studentenausweis ISIC (International Student Identity Card) wurde vor mehr als 40 Jahren als globaler Nachweis des Studierenden- und Schülerstatus eingeführt, um als Reisekarte mit Dokumentencharakter dieser Personengruppe den Zugang zu den weltweiten studentischen Vergünstigungen und Services zu erleichtern. Da du während deiner Ausbildung auch Berufsschüler bist, kannst du dir diese Karte ebenfalls ausstellen lassen. 
    In 118 Ländern der Welt wird die Karte akzeptiert und sollte daher in keinem Reisegepäck fehlen. Das Erstellen des Ausweises kostet 12 Euro. Beantragt werden kann er in einer der etwa 500 ISIC-Ausgabestellen in Deutschland oder online auf www.isic.de/onlineantrag/. Dafür musst du deinen Personalausweis, ein Passfoto und den Namen deiner Berufsschule mitbringen.
    Unter www.isic.de findest du alle wichtigen Informationen.
  • Unterkunft/Wohnung
    Für einen Auslandsaufenthalt eine Wohnung oder ein Zimmer zu finden, in dem man sich wohl und sicher fühlt und sich gerne aufhält, ist sehr wichtig. Insbesondere nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit – und womöglich der anfangs noch anstrengenden Kommunikation in einer Fremdsprache – ist es sehr viel wert, sich abends in die eigenen vier Wänden zurückziehen zu können.
    Je nach Zielland variieren die Mietpreise sehr stark und zum Teil ist Wohnen auf engstem Raum oder in sehr bescheidenen Umständen der Normalfall. Wir raten, sich im Vorfeld genau zu überlegen, wie man unter den gegebenen Bedingungen ideal wohnen kann und sich selbst eine Liste anzufertigen, welche Punkte einem in diesem Zusammenhang wichtig sind.
    Ein guter Ausgangspunkt für die Suche nach einer Wohnung oder einem WG-Zimmer ist zum Beispiel eine Universität vor Ort. Auch die manchmal schon etwas altmodisch anmutenden „Schwarzen Bretter“ helfen oft weiter und geben eine erste Orientierung über das Preisniveau. Hilfe bieten zudem die „international offices“ der Hochschulen, die auch über Wohnmöglichkeiten in Studentenwohnheimen informieren, die zum Teil auch Auszubildenden offen stehen.
  • Im Internet lässt sich schon aus der Ferne nach einem WG-Zimmer suchen, beispielsweise auf Seiten wie www.wg-gesucht.de, die auch international Zimmer vermitteln.
  • Auf www.studex.ch/de/unterkunft.html finden sich - nach einzelnen Ländern sortiert – Links zu verschiedenen Wohnungsbörsen. Bitte beachte, dass einige Angebote kostenpflichtig sind.
  • Auch das Portal www.justlanded.de bietet unter der Rubrik „Immobilien“ WG-Zimmer und Wohnungen zur Miete.
  • Einreise/Aufenthalt
    Rechtzeitig vor dem Auslandsaufenthalt solltest du - möglichst in Zusammenarbeit mit deinem Ausbildungsbetrieb - prüfen, welche Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen im Gastland gelten. Benötigst du als Auszubildender ein besonderes Visum? Wie lange dauert die Bearbeitungszeit, welche Dokumente müssen dafür vorgelegt werden? Dies alles sind Fragen, die gestellt und beantwortet werden müssen.
    Informationen erteilen die Botschaften des jeweiligen Landes (meistens auch mit umfassenden Informationen auf den Homepages), das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) und diverse auf Visumfragen spezialisierte Agenturen. Zu nennen ist zum Beispiel die CIBT Visum Centrale mit fünf Niederlassungen in Deutschland: www.visum-centrale.de.
  • Dokumente
    Es empfiehlt sich, Kopien von wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Impfausweis, Geldkarten, Visum) anzufertigen und sowohl mitzunehmen als auch an einem sicheren Ort zu Hause (z.B. gut zugänglich bei den Eltern, die über alle Unterlagen informiert werden sollten) zu deponieren.
    Eventuell kann es erforderlich sein, Kopien von Ausbildungs- oder Schulzeugnissen mitzunehmen. Eine genaue Absprache mit dem ausländischen Ausbildungsbetrieb im Vorfeld des Aufenthaltes kann Missverständnisse verhindern und viel Arbeit sparen.
  • Absicherung
    Wenn du einen Teil deiner deutschen Ausbildung im Ausland absolvierst, bedeutet das für dich, dass sich während dieser Zeit in Bezug auf deine soziale Absicherung im Normalfall nichts ändert, da der Auslandsaufenthalt als Teil deiner deutschen Berufsausbildung angesehen wird und du währenddessen weiterhin in der deutschen Sozialversicherung versichert bleibst. Bitte sprich deinen Ausbildungsbetrieb auf diese Fragen an.
    In jedem Fall gilt: Du solltest mit deinem Arbeitgeber und deiner deutschen Krankenkasse prüfen, ob auch während dieser Zeit ein ausreichender Krankenversicherungsschutz besteht. Nur so kannst du verhindern, dass Versicherungslücken entstehen und du möglicherweise auf im Ausland entstehenden Kosten sitzen bleibst.
    Falls dich dein Weg in einen EU-Staat oder EWR-Staat (Norwegen, Island, Liechtenstein) oder die Schweiz führt, bist du grundsätzlich über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) - erhältlich bei deiner Krankenkasse - im Ausland krankenversichert. Bedenke jedoch bitte, dass es Leistungen gibt, für die die deutsche Kasse im Ausland nicht aufkommt, zum Beispiel die Rückführung im Krankheitsfall.
    Deshalb empfiehlt sich in fast allen Fällen der Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung, die sicherstellt, dass alle Kosten, die im Ausland durch ärztliche oder zahnärztliche Behandlung entstehen könnten, auch getragen werden. 
    Da es sehr viele verschiedene Angebote gibt, solltest du genau hinsehen und die Leistungen vergleichen. Eine günstige Absicherung speziell für junge Menschen, die sich zum Zweck der Berufsausbildung im Ausland aufhalten, bieten wir vom BDAE an. Die Auslandskrankenversicherung EXPAT ACADEMIC ist bereits ab 39 Euro pro Monat zu haben. Mehr dazu auf www.bdae.com/de/auslandsversicherung/expat_academic.htm.
    Auch zu allen anderen Fragen, die die soziale Absicherung während deiner Auslandstätigkeit betreffen, beraten wir dich gerne. Zum Beispiel solltest du prüfen, ob deine Haftpflichtversicherung auch für Schäden im Ausland aufkommt. Unter Umständen lohnt es sich auch, eine Rechtsschutzversicherung für den Fall der Fälle abzuschließen. Mehr dazu auf www.bdae.com/de/auslandsversicherung/rechtsschutz_im_ ausland.htm.
    Wenn du deine Ausbildung komplett im Ausland absolvierst, sieht die Situation grundlegend anders aus und du musst dich mit dem Sozialversicherungssystem eines anderen Landes vertraut machen. Auch dabei helfen wir dir gerne! Kontaktiere einfach die BDAE Gruppe unter beratung@bdae.de.
    Der BDAE hat ein Auslands-Service-Paket geschnürt, über das du im Rahmen der BDAE-Mitgliedschaft schon einige Absicherungsmöglichkeiten inklusive hast. Auf www.bdae.com/de/mitgliedschaft/vorteile.htm erfährst du mehr über die Vorteile dieses Angebots.
    Hilfreiche Informationen zum Thema findest Du auch unter http://www.ihk-berlin.de/ aus_und_weiterbildung/Ausbildung/Infos_fuer_Azubis/813290/Merkblatt_ Auslandsaufenthalt_Ausbildung.html
  • Sprachkenntnisse (z.B. TOEFL)
    Von einem Auslandsstudium oder Praktikum profitiert am meisten, wer die Landessprache beherrscht. Da gerade für ein sinnvolles Arbeiten im Gastland Grundkenntnisse meist nicht reichen, solltest du rechtzeitig Sprachkompetenz erwerben.
    Einige Unternehmen im Ausland fordern Nachweise über Sprachkenntnisse an. Am bekanntesten ist der TOEFL-Test (Test of English as a Foreign Language) aus dem englischsprachigen Raum, der weltweit in 180 Ländern angeboten wird und internetbasiert oder konventionell in Papierform abgelegt werden kann. Bitte beachte dabei die Anmeldefristen für den Test und die Kosten von ca. 225 US-Dollar.

Interkulturelle Tipps für den Auslandsaufenthalt

Einige Unternehmen bieten für ihre Azubis interkulturelle Trainings zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes an. Wenn auch das eigentliche interkulturelle Lernen
durch den Kontakt mit den Einheimischen im Gastland erfolgt, ist es dennoch sehr sinnvoll, sich schon im Vorfeld Gedanken über eigene Wertevorstellungen und
Verhaltenstendenzen zu machen und sich auf die Kultur des Gastlandes vorzubereiten.

Oft folgt (insbesondere bei längeren Auslandsaufenthalten) auf eine Phase der Euphorie in den ersten Wochen am neuen Ort eine kleine Krise, in der man sichmanchmal fehl am Platz, missverstanden oder alleinefühlt, der so genannte „Kulturschock“.

Einige Tipps können dir helfen, diesen abzumildern, damit du dich im Ausland gut zurechtfindest und auch interkulturell maximal davon profitierst:

  • Integration hilft: Such dir möglichst eine WG mit lokalen Azubis oder Studenten und vermeide es, ausschließlich mit Personen aus deinem Heimatland Kontakt zu haben oder nur deine Muttersprache zu sprechen.
  • Natürlich ist es schön, sich mit Freunden und Familie zu Hause auszutauschen. Stundenlange Gespräche, z. B. über Skype, erschweren jedoch oft ein Eintauchen in die Gastkultur und machen dich im schlimmsten Fall zum Außenseiter. Versuche, die Gespräche etwas einzuschränken, damit dir genug Zeit für tolle Aktivitäten im Gastland bleibt.
  • Nutze die vom Unternehmen im Gastland angebotenen Kontaktmöglichkeiten: Ein Stammtisch, Sportangebote oder andere Hobbys und Ausflüge bieten eine gute Gelegenheit, Menschen aus der Zielkultur kennenzulernen und Freundschaften aufzubauen, die oft ein Leben lang halten.
  • Wenn du die Möglichkeit hast: Hänge an den Auslandsaufenthalt noch etwas Zeit für individuelle Ausflüge an oder reise etwas früher an, damit du dich in Ruhe mit der Gastkultur vertraut machen kannst und dich eventuell an andere klimatische Verhältnisse, ein anderes Verkehrssystem und die fremde Sprache gewöhnen kannst.
  • Setz dich nicht selbst unter Druck. Niemand erwartet von dir, dass du nach kürzester Zeit die Sprache perfekt beherrschst, im Gastunternehmen völlig selbständig Projekte übernimmst und jeden Tag von neuen Freunden eingeladen wirst. Nimm dir Zeit für den Aufbau von Kontakten und genieße die Herausforderung dieser einmaligen Erfahrung. Bei Problemen im Gastunternehmen empfiehlt es sich immer, frühzeitig das Gespräch zu suchen. Entweder mit der betroffenen Person selbst oder einer Vertrauensperson im Heimatunternehmen. Oft sind interkulturelle Missverständnisse der Grund für Probleme. Meist lassen sich diese jedoch sehr schnell ausräumen.
  • Mach dir bewusst, dass wir durch unsere Sozialisierung in unserer Heimatkultur sehr stark geprägt sind. Was für uns ganz normale Vorgänge oder Einstellungen sind, kann in anderen Kulturen auf großes Unverständnis oder Verwunderung stoßen (z.B. die in Deutschland viel praktizierte direkte Kommunikation/direkte Kritik). Versuche, viel zu beobachten und eigene Herangehensweisen auch einmal in Frage zu stellen. So wirst du am meisten von deinem Auslandsaufenthalt profitieren.
  • Nutze die Möglichkeiten der interkulturellen Vorbereitung. Vielleicht kannst du bei deinem Unternehmen die Möglichkeit einer Teilnahme an einem interkulturellen Training erfragen. Neben Trainings gibt es auch sehr viel Fachliteratur zum Thema. Wir beraten dich auch zu interkulturellen Fragen gerne. Schreib uns einfach eine E-Mail an beratung@bdae.de.

Weitere Informationen zu den Themen:

Sonntag, 19. Mai 2013

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