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SERVICES: Duale Studiengänge

Duale Studiengänge

Soll ich studieren und wenn ja, was soll ich studieren? Oder mache ich doch lieber erst mal eine Ausbildung in einem Unternehmen? Das Studium ist lang, schaffe ich das? Bei einer Lehre verdiene ich schon ein wenig Geld. Ich kann ja immer noch später ein Studium beginnen.

Duale StudiengängeDiese Fragen stellen Sie sich sicherlich im letzten Schuljahr, bevor Sie mit dem Abitur oder dem Fachabitur die Schule verlassen.

Sie müssen sich gar nicht gegen ein Studium und für eine Lehre oder umgekehrt entscheiden. Clevere machen einfach beides gleichzeitig - Sie werden praktisch ausgebildet in einem Unternehmen, erhalten ihre erste Ausbildungsvergütung und studieren gleichzeitig an einer Berufsakademie oder an einer Fachhochschule.

Nach ca. drei bis vier Jahren haben Sie ein Abschlusszeugnis der Berufsakademie oder der Fachhochschule und oft schon einen festen Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen. Während andere immer noch studieren beginnen Sie schon mit Ihrer Karriere.

In weiten Teilen der Wirtschaft werden heute Fach- und Führungskräfte händeringend gesucht. Ein Dualer Studiengang ist ein guter Weg, Führungskräfte von morgen heranzuziehen. Absolventen eines dualen Studiums wachsen im und mit dem Unternehmen.

Das Duale Studium ist ein besonderes Studien- bzw. Ausbildungsangebot mit Wachstumspotential. Die Ansprüche an wissenschaftliche und praxisbezogene Qualifikation der Mitarbeiter steigen ständig.

Inzwischen gibt es fast 700 duale Studiengänge in Deutschland, die von Fachhochschulen, Berufsakademien, Universitäten sowie Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien angeboten werden.

Die Karrierechancen nach der Ausbildung sind besonders gut.

Was ist ein "Duales Studium"?

Die Idee des dualen Studiums ist, zweigleisig auszubilden, durch den Wechsel zwischen Theorie und Praxis.

Duale Studiengänge werden an Berufsakademien, Fach- oder Hochschulen angeboten, in Kooperation mit Unternehmen aus der Wirtschaft.

Neben den Berufsakademien bieten nun auch vermehrt staatliche und private Fachhochschulen duale Studiengänge neben der Abiturientenausbildung der Wirtschaft mit den VWAs an.

In dualen Studiengänge werden unterschiedliche akademische Abschlüsse in unterschiedlich langen Studienzeiten erreicht - vom Diplom (VWA) zum staatlich anerkannten Diplom (BA), den neuen internationalen Bachelor-Titeln, in sechs bis sieben Semestern bis zum traditionellen Diplom (FH) an Fachhochschulen. Teilweise wird mit der Zwischenprüfung ein erster berufsbefähigender Abschluss erreicht (Assistant, IHK Lehr-Abschluss).

Die Zugangsvoraussetzung ist bei allen Einrichtungen und Studiengänge ähnlich - üblicherweise die Hochschulreife.

In manchen Studiengängen ist eine IHK-Ausbildung in den Studienplan integriert, in anderen Studiengängen sind die betrieblichen Praxisphasen nur in Anlehnung an Ausbildungsordnungen organisiert.

Studierende in dualen Studiengängen sind "praktizierende Studenten", wenn keine IHK Ausbildung integriert ist.

Die Kooperation zwischen Hochschule und Berufsakademie wird oft in einem Kooperationsvertrag festgelegt.

Kosten des dualen Studiums werden an staatlichen Berufsakademien und Fachhochschulen durch die öffentliche Hand getragen. An privaten Einrichtungen aber auch an dualen Studiengängen werden teilweise Studiengebühren und Unternehmensbeiträge erhoben.

Unternehmen haben eigene Ausbildungskosten in unterschiedlichem Umfang. Neben Ausbildungsvergütungen werden teilweise Studiengebühren, Unternehmensgebühren, Kosten für Studienmaterialien und Bücher, Fahrkosten und falls notwendig externe Unterbringung übernommen.

Duale Studiengänge sind unterschiedlich lang (zwischen 6 und 10 Semestern) und auch unterschiedlich organisiert, was den Studienverlauf angeht. Weit verbreitet ist der Wechsel von jeweils 3-monatigen Theorie- und Praxisphasen. Üblich sind aber auch längere Praxisphasen in den ersten Semestern und längere Theorienphasen gegen Ende des Studiums. In jedem Fall werden theoretische und praktische Ausbildung parallel absolviert und nicht nacheinander.

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Studium, bei dem sich die Praxisanteile auf wenige Praktika und ein Praxissemester beschränken, kommt den Praxisanteilen bei einem dualen Studium somit ein gleichwertiger Stellenwert zu.

Der Student/Auszubildende schließt mit dem Unternehmen einen Ausbildungs- bzw. Praktikantenvertrag ab.

Der Student wird nicht nur theoretisch in einen Wissenschaftsbereich eingeführt, sondern gleichzeitig in ein Unternehmen und erfährt dort, wie er das Wissen anwenden kann. Die Praxisnähe lässt sich nicht mehr steigern. Anwendungs- und Schlüsselkompetenzen können in einer natürlichen Lernumgebung erworben werden. Darüberhinaus erwerben die Studierenden üblicherweise noch den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

In der Regel wird die Vergütung während des gesamten Studiums gezahlt, also auch während der Zeiten, die man mit der theoretischen Ausbildung an der Hochschule oder Berufsakademie verbringt. Handelt es sich um eine Ausbildungsvergütung, steigt sie häufig mit den Ausbildungsjahren. Ist die Ausbildung abgeschlossen, wird ein Arbeits- oder Praktikantenvertrag abgeschlossen, der die Fortsetzung der Vergütung regelt. Ohne Ausbildung wird das monatliche Einkommen in einem Praktikanten-/Volontariatsvertrag festgelegt.

Bei der Vergütungshöhe reichen die Varianten von der tarifvertraglichen Festlegung für den jeweiligen Ausbildungsberuf bis hin zu individuellen Vereinbarungen zwischen Betrieb und Auszubildenden.

Die Unternehmen sind meist auch darüber hinaus finanziell an der Ausbildung beteiligt. So übernehmen sie häufig ganz oder teilweise die Studiengebühren, sofern diese von Hochschule oder Berufsakademie erhoben werden.

Ein Konzept - viele Varianten

Hinter dem Begriff "Duales Studium verbergen sich verschiedene Studienkonzepte. Das liegt daran, dass für die Bildung in erster Linie die Bundesländer verantwortlich sind. Jedes Bundesland entscheidet also selbst, ob und wie es duale Studiengänge anbieten möchte. Hinzu kommt, dass auch die Regelungen in den jeweiligen Landeshochschul- oder Berufsakademiegesetzen nur einen Rahmen vorgeben. Die konkrete Umsetzung und Gestaltung dualer Studiengänge ist Sache der einzelnen Bildungseinrichtungen.

Um die vielfältigen Angebote zu klassifizieren, bietet sich am ehesten eine Unterscheidung nach Art und Intensität der Integration von beruflichen und wissenschaftlichen Ausbildungen an, wenn auch die Trennung in manchen Modellen nicht klar vollzogen werden kann:

  • "Ausbildungsintegrierte" duale Studiengänge - mit dem Erwerb einer anerkannten Berufsausbildung

    Das heißt Studiengänge, in denen in das Grundstudium die Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf integriert und im Hauptstudium eine berufliche Tätigkeit tageweise oder im Block ausgeübt wird

  • "Kooperative" Studiengänge

    Das heißt Studiengänge, in denen Grund- und Hauptstudium eng mit der praktischen Ausbildung im Betrieb verzahnt sind. Der zeitliche Wechsel zwischen Lernort Hochschule und Betrieb ist in den einzelnen Studienangeboten sehr unterschiedlich. Ein IHK-Abschluss ist nicht immer eingeschlossen. An Berufsakademien wird zum Teil als Zwischenprüfung der Abschluss des staatlich anerkannten Assistenten erreicht.

  • "Berufsintegrierte" Studiengänge

    Das heißt Studiengänge für Studierende, die bereits eine berufliche Ausbildung abgeschlossen haben und folglich von Anfang an ihr Studium mit einer beruflichen Teilzeittätigkeit kombinieren, die tageweise oder in längeren Blöcken ausgeübt wird

  • "Berufsbegleitende" Studiengänge

    In diesem Fall wird das Studium neben einer Tätigkeit im Betrieb im Selbststudium mit Begleitseminaren, höchstens aber an einem bzw. zwei Tagen pro Woche, absolviert. Betriebe sind nicht direkt involviert, ermöglichen aber teilweise Freistellungen. Hierzu gehören auch die Fernstudiengänge verschiedener Anbieter.

(Berufsintegrierte und berufsbegleitende Studiengänge sind nicht im engeren Sinne duale Ausbildungsgänge)

Welches Modell letztendlich das Passende ist, muss vom Unternehmen selbst entschieden werden.

Ein Konzept - viele Varianten

  • an Berufsakademien:  Berufsakademien sind die Wegbereiter des dualen Studienprinzips in der Hochschulbildung. Hier dauert das Studium gewöhnlich 3 Jahre und Studien- und Praxisphasen wechseln alle 3 Monate. Mittlerweile gibt es Berufsakademien in Baden-Württemberg, Berlin Sachsen und Thüringen in staatlicher Trägerschaft; in Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland und Schleswig-Holstein werden sie privat finanziert.

  • an Hochschulen (FH)

  • an Berufsschulen:  Bei den ausbildungsintegrierenden Konzepten teilweise ergänzend während der ersten Ausbildungsphase

Für wen ist ein Duales Studium interessant?

> p>Ein duales Studium ist für diejenigen von Interesse, die nicht nur theoretische Grundlagen wissen wollen, sondern bereits während des Studiums praktische Einblicke in den späteren Berufsalltag erfahren und die theoretischen Grundlagen auch in der Praxis in einem Unternehmen umsetzen möchten.

Welche Anforderungen/Voraussetzungen müssen für ein Duales Studium erfüllt werden?

Duale StudiengängeEin solches Studium erfordert eine hohe Belastbarkeit. Es gibt keine Semesterferien, dafür jedoch eine deutlich höhere Stundenzahl. Daneben ist Mobilität gefragt. Selten liegen Unternehmen und Bildungseinrichtung in derselben Stadt.

Auch zeitlich sollten die Studenten flexibel sein. Die Vorbereitungszeiten sind auf Grund der kurzen Semester sehr knapp. Wie bei jedem Studium sind Ehrgeiz und Disziplin nötig. Die Dauer des Studiums ist vorgegeben und die Leistungsnachweise sind in der Regelzeit zu absolvieren.

Zulassungsvoraussetzungen für ein duales Studium an einer Berufsakademie (BA) oder in einem kooperativen Studiengang einer Hochschule

  • ist die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife
  • zugleich muss ein Ausbildungs- und Studienvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen werden
  • die einschlägigen Bestimmungen in den einzelnen dualen Studiengängen sind zu beachten

Die Zulassung erfolgt nach Vorlage des Ausbildungs- und Studienvertrages sowie des Abschlusszeugnisses.

Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium an einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) sind:

  • für Berufstätige die Mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine mindestens einjährige Berufserfahrung
  • für Auszubildende bei einem VWA-Studium parallel zur betrieblichen Lehre die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife. Der Start des Studiums kann zeitgleich mit der Ausbildung oder auch ein Jahr nach Beginn der Ausbildung erfolgen.

Wie bewirbt man sich für ein Duales Studium?

Die Auswahl der Studenten verläuft nicht über einen "Numerus Clausus", sondern wird von den Kooperationsunternehmen durchgeführt.

Bewerber werden in der Regel nach ihrer schriftlichen Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und durchlaufen bei vielen Unternehmen ein Assessmentcenter mit Gruppenaufgaben und Gruppendiskussionen. Es folgen häufig ein Test sowie Einzelgespräche. Gelegentlich wird auch eine Präsentation verlagt.

Die Anforderungen seitens der Unternehmen sind ein gutes bis sehr gutes Abitur (wobei besonders auf die studiumsrelevanten Fächer geachtet wird), hohes Engagement und Teamfähigkeit. Besondere Erwartungen sind von Unternehmen zu Unternehmen individuell.

Berufsqualifizierende Zwischenprüfungen und Abschlüsse

Nach einem zwei- bis zweieinhalbjährigen kooperativen Studium und Ausbildung im Betrieb vergeben manche Einrichtungen mit der in den Studiengängen vorgeschriebenen Zwischenprüfung berufsqualifizierende Abschlüsse, die in ihrer Ausprägung dem Lehrabschluss entsprechend und in der Wirtschaft anerkannt sind: Assistent (BA) - z.B. Wirtschaftsassistent (BA), Informatikassistent (BA)

Vergeben von Berufsakademien nach 4 Semestern Grundstudium, in Baden-Württemberg ist dieser Titel durch Gesetz geregelt.

IHK-Abschluss - z.B. Industriekauffrau, Mechatroniker und v.a. Ausbildungsberufe

Theoretische und praktische Prüfung vor der IHK nach 2 - 2 ½ Jahren Ausbildung.

Abschlussarten und Titel nach bestandenen Abschlussprüfungen

Diplom (BA) - z.B. Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA)

Ein staatlicher Abschluss verliehen von staatlich anerkannten Berufsakademien nach einem dreijährigen Studium.

Diplom (VWA) - z.B. Diplom Betriebswirt (VWA)

Verliehen von Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien

Diplom (FH) - z.B. Diplom Informatiker (FH)

Verliehen von Fachhochschulen nach einem acht- bis zehnsemestrigen Studium, das sich in die Studienabschnitte - Grundstudium und Hauptstudium - aufteilt. Nach dem Grundstudium muss zur Zulassung zum Hauptstudium die Zwischenprüfung bestanden werden.

Diplom (Uni) - z.B. Diplom-Elektrotechniker

Verliehen von Universitäten nach einem acht- aber in der Praxis oft bis zwölfsemestrig langem wissenschaftsbezogenen Studium. Die Zwischenprüfung nach dem Grundstudium muss vor Zulassung zum Hauptstudium bestanden sein. Für duale Studiengänge hat dieser Titel nur wenig Relevanz, weil heute kaum Universitäten duale Studiengänge in Ausbildungskooperation mit der Wirtschaft Anbieten.

Internationale Studienabschlüsse

In Deutschland können international bekannte Studienabschlüsse wie Bachelor und Master vergeben werden. Zielsetzung der Bologna-Erklärung ist ein europaweit / international vergleichbares Studiensystem mit gestuften Abschlüssen - schon nach einem dreijährigen "undergraduate" Studium zu einem berufsbefähigenden Abschluss, der mit einem zweiten Abschluss nach einem "graduate" Studium vertieft werden kann.

Bachelor-Titel werden an Fachhochschulen als auch Universitäten sowie Berufsakademien nach einem dreijährigen Studium vergeben. Die Abschlüsse sind berufsqualifizierend. Die Bachelor-Titel unterscheiden sich je nach Studiengang in Titel aus mehr praxisbezogenen Studiengängen (Bachelor of Business-Administration, Bachelor of Computer Science usw.) und in Titel aus mehr theoriebezogenen Studiengängen (Bachelor of Science).

Der Bachelor ist er erste akademische Grad, der nach sechs Semestern Regelstudienzeit und bestandener Prüfung verliehen wird. Mit dem Bachelortitel können Absolventinnen und Absolventen direkt in den Beruf einsteigen. Wer seine Ausbildung akademisch vertiefen möchte, kann sich im Anschluss für einen Masterstudiengang bewerben. In Deutschland sollen bis 2010 alle Studiengänge mit den Hochschulgraden Bachelor und Master abschließen. Damit verkürzt sich nicht nur die Studienzeit: das zweistufige Studiensystem macht deutsche Studiengänge international vergleichbar.

Anerkennung von Abschlüssen

Der Abschluss eines dualen Studiengangs ist bei Unternehmen hoch anerkannt. Die Absolventen kurzer dreijähriger Studiengänge an Berufsakademien mit dem Diplom-Abschluss (BA) oder Bachelor besetzen nach der Ausbildung in den Unternehmen sehr verantwortliche Positionen in Führung und Management. Die Übernahmequoten nach dem Studium in das Ausbildungsunternehmen sind mit 90% sehr hoch.

Viele Firmen messen dieser Alternative zum herkömmlichen Studium eine hohe Bedeutung zu, da die Studenten schon in der Ausbildung praxisnah und projektorientiert eingesetzt werden können. Die lange Einarbeitungszeit von Absolventen herkömmlicher Studiengänge in Führungspositionen entfällt.

Auf Beschluss einer Kultusministerkonferenz fallen die Abschlüsse der Berufsakademien unter die Hochschuldiplomrichtlinie und sind somit europaweit anerkannt.

Im öffentlichen Dienst sind die Diplom-Abschlüsse (BA) von Berufsakademien berufsrechtlich gleichgestellt mit den Abschlüssen an Fachhochschulen, so dass gleiche Chancen in der Beamtenlaufbahn bestehen.

Vorteile von Dualen Studiengängen im Überblick

1.) Vorteile des Dualen Studiums für den Studenten

  • die Studenten erhalten eine Art Stipendium für die Ausbildung
  • zudem erhalten die Studenten eine Ausbildungsvergütung
  • theoretisches Wissen kann im Unternehmen praktisch umgesetzt werden
  • das Studium dauert nicht sehr lange, in der Regel 3 - 4 Jahre
  • die Studienbedingungen sind besser als an staatlichen Hochschulen: gute Betreuung durch die Professoren, kleine Vorlesungsgruppe, gute Ausstattung
  • die Studenten kennen das Unternehmen, haben einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um eine feste Anstellung
  • der Lehrplan ist an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet
  • die Übernahmequote nach dem dualen Studium ist hoch
  • die Motivation der Studenten ist deutlich höher
  • es existiert ein breites Sprachenangebot
  • Praxisbezug und betriebliche Erfahrung
  • Bessere Einbindung in betriebliche Strukturen, Arbeits- und Projektabläufe als bei Praktika
  • das beste Lernumfeld für das Training von Anwendungs- und Schlüsselkompetenzen
  • in der Regel sichere Stelle nach Durchlaufen der Ausbildung
  • kürzere Ausbildungszeit bei gleicher Berufsfähigkeit
  • Ausbildungsvergütung und Übernahme der Studiengebühren (teilweise oder sogar ganz) durch die Unternehmen
  • Erreichen einer Doppel-Qualifikation

2.) Vorteile des Dualen Studiums für die Unternehmen

  • die Studenten sind nach dem dualen Studium auf die Praxis vorbereitet
  • die Studenten haben bereits das komplette Unternehmen durchlaufen
  • die Absolventen der dualen Studiengänge sind deutlich jünger
  • die Anforderung in kurzer Zeit Ergebnisse abzuliefern, entspricht den Anforderungen der Wirtschaft
  • Unternehmen können Impulse aus der Wirtschaft in die Lehre bringen
  • die Studenten müssen diszipliniert, motiviert, zielgerichtet arbeiten
  • eine gute Alternative zu Trainee-Programmen bzgl. Kosten und Zeit
  • bessere Personalgewinnung
  • weniger Qualifizierungs- und Weiterbildungskosten
  • zusätzliche Aufstiegsperspektiven für die Mitarbeiter
  • Kontakt zu Hochschulen (Technologie- und Wissenstransfer)

3.) Vorteile des Dualen Studiums für Hochschulen

  • Intensiver Kontakt zur regionalen Wirtschaft (Technologietransfer)
  • Motivierte Studenten
  • Niedrige Studienabbrecherquote
  • Imagegewinn und Profilierung
  • Differenzierung und Ergänzung des Studienangebotes
  • Übertragung von Teilen der Ausbildung an Unternehmen

Duale Studiengänge sind also ein interessantes Studienkonzept, das sich für Studieninteressierte eignet, die parallel zum Studium Geld verdienen möchten und nicht nur die Schulbank drücken wollen.

Bei Interesse, auf jeden Fall im entsprechenden Bundesland über das genaue Konzept informieren.

Auch wenn das Angebot dualer Studiengänge ständig wächst, sind die Plätze sehr begehrt.

Bekannte Unternehmen bekommen bis zu 300 Bewerbungen pro Studienplatz, bei mittelständischen Unternehmen ist der Andrang geringer - ca. 50 - 100 Bewerbungen pro Studienplatz.

Interessenten sollten daher möglichst früh mit der Bewerbung beginnen.

Quellen und weitere Informationen:
http://www.praktikant24.de
http://www.ausbildungplus.de/azubis/info_zq/zq/index.html#DS
http://www.studserv.de/studium/duales-studium.php
http://www.studis-online.de/StudInfo/duales_studium.php
http://www.bachelor.de
 

Donnerstag, 17. Mai 2012

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