Vorstellungsgespräch

Mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespr√§ch hast du die erste H√ľrde im Bewerbungsmarathon √ľberwunden.

Vorstellungsgespr√§chDein Ansprechpartner hat dich aus meist zig Mitbewerbern herausgefiltert und will dich pers√∂nlich kennen lernen. Jetzt hast du deine Chance, dich pers√∂nlich und perfekt in einem Vorstellungsgespr√§ch zu pr√§sentieren. Oder anders ausgedr√ľckt, jetzt musst du dich selbst optimal "verkaufen".

Bedenke: Ob du den Job schlie√ülich bekommst oder nicht, hat auch viel damit zu tun, ob die Chemie stimmt. Das Beste ist, du nimmst eine Sitzhaltung ein, die der des Gegen√ľbers entspricht. Denn Menschen, die sich sympathisch sind, nehmen oft dieselbe K√∂rperhaltung ein.

Entscheidend f√ľr den Erfolg eines Vorstellungsgespr√§ches ist ganz sicher die m√∂glichst gute Vorbereitung. Das gibt dir Sicherheit und bewahrt dich davor, in die schlimmsten Fallen zu tappen. Wenn es trotzdem nicht klappt, war es vielleicht einfach nicht der richtige Job.

Wenn du eine Einladung erhalten hast:

  • Best√§tige den Termin schriftlich.
  • Falls der Benachrichtigung ein Personalfragebogen beiliegt, f√ľlle diesen aus. Wenn du sicher bist, dass der Fragebogen auf dem Postweg vor deinem Vorstellungsgespr√§ch ankommt, dann schicke ihn sofort ab, ansonsten nimm ihn mit zum Gespr√§ch.

 

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch:

  • Gut informiert ist halb gewonnen: Verschaffe dir alle wichtigen Informationen √ľber Aktivit√§ten, Erfolg und Unternehmenskultur des Unternehmens. Viele Unternehmen pr√§sentieren sich im Internet. Weitere Quellen sind: Handelsregister, Wirtschaftsverb√§nde, Zeitungsarchive. Achte auch auf aktuelle Probleme und Projekte des anvisierten Unternehmens, auf die du im Gespr√§ch vielleicht eingehen kannst.
  • Stelle dir Fragen zusammen. Mit gezielten Fragen zu eventuell aktuellen Entwicklungen oder Projekten zeigst du Interesse und hast die M√∂glichkeit das Gespr√§ch aktiv mitzugestalten. Du kannst hiermit eventuell dein Hintergrund-Wissen etwas durchscheinen lassen.
  • Kleider machen Leute:¬†Plane die Kleiderfrage rechtzeitig. Ein einheitlicher Dresscode existiert nicht, alles geht, solange es gepflegt wirkt und du dich darin wohl f√ľhlst. In der Banken-, Versicherungs- und Beraterbranche kommt eine konservative Garderobe nach wie vor gut an, bei kreativen und innovativen Berufen ist der klassische Business-Look eher out. Wenn du dich f√ľr das Bewerbungsgespr√§ch neu einkleidest, trage das Outfit vorher mindestens einmal. So wirkt es weniger steif und du wei√üt, ob du dich dauerhaft darin wohl f√ľhlst. Auf dem Weg zum Gespr√§ch festzustellen, dass der Rock zu kurz ist oder die Hose beim Sitzen kneift, verunsichert zus√§tzlich. Bleibe m√∂glichst dezent. Auch bei der Frisur ist der Schnitt nicht so entscheidend, wie die Gepflegtheit. Sehr lange Haare bei den M√§nnern kommen bei vielen Personalchefs nicht gut an, ebenso wenig wie dick aufgetragene Schminke, auff√§lliger Schmuck und aufdringliches Parfum beim weiblichen Geschlecht.Tipps: Als Mann machst du mit einer Kombination oder bei h√∂heren Positionen und Positionen mit Repr√§sentationsaufgaben mit einem Anzug nichts falsch. Als Frau empfiehlt sich ein Kost√ľm, Hosenanzug oder eine entsprechende Kombination. Vorzuziehen sind dunkle oder gedeckte Farben. Freizeitkleidung oder allzu modisches bleibt im Schrank. Hemd und Bluse, passende und gepflegte Schuhe (bei Frauen mit nicht zu hohen Abs√§tzen), dezente Wahl von Accessoires, dezentes Make-up, Frauen auch im Sommer auf jeden Fall mit Str√ľmpfen. Alles ordentlich, nicht zerknittert (im Sommer und bei l√§ngeren Anfahrtswegen Ersatz-Bluse/-Hemd).Wichtig: Dein Outfit sollte zu Beruf und Branche passen.
  • Plane deine Anreise im Detail.¬†P√ľnktlichkeit beim Vorstellungstermin ist oberstes Gebot. K√ľmmere dich um die Fahrtzeiten von Bus und Bahn und plane auch das letzte St√ľck zu Fu√ü mit ein. Denke bei der Zeitplanung an eventuelle Verz√∂gerungen durch Stau, lange Wege auf dem Firmengel√§nde, Sicherheitskontrolle, ‚Ķ Eine Versp√§tung verursacht einen schlechten Einstieg, zumal dein Gegen√ľber in der Regel nur begrenzt Zeit. Andererseits solltest du deinen Gespr√§chspartner auch nicht schon eine Stunde vor dem vereinbarten Termin √ľberraschen ‚Äď ca. 10 Minuten zu fr√ľh ist eine gute Terminierung.
  • Als Gespr√§chsunterlagen¬†solltest du die Stellenanzeige, eine Kopie deiner Bewerbung, die Einladung (sowie Name, Telefonnummer des Ansprechpartners) und gegebenenfalls den Personalfragebogen bereithalten. Zus√§tzlich solltest du dein Infomaterial √ľber die Firma, deine vorbereiteten Fragen an den/die Gespr√§chspartner, m√∂glicherweise Arbeitsproben (falls vorhanden) sowie einen Notizblock mit Stift bei dir haben.
  • Zu deiner Vorbereitung geh√∂rt auch, dass du dich mit deinen Erwartungen und W√ľnschen an das Unternehmen auseinandersetzt:
    • welche Erwartungen stelle ich an das Unternehmen?
    • was ist mir f√ľr meine Ausbildung besonders wichtig ?
  • Fragen, die du stellen k√∂nntest :
    • Fragen zum Unternehmen, die du nicht aus dem Unternehmensbericht beantworten konnstest.
    • wie stehen die Chancen auf eine √úbernahme nach der Ausbildung?
    • wie verl√§uft die Einarbeitung?
    • welche Weiterbildungsm√∂glichkeiten gibt es?
    • wie sind die Arbeitszeiten geregelt?
    • wo befindet sich die Berufsschule?

     

Tipps f√ľr das Vorstellungsgespr√§chTipps f√ľr das Vorstellungsgespr√§ch

  • Vorstellungsgespr√§che k√∂nnen unterschiedlich lange dauern. Du sollstest aber von mindestens 30 Minuten ausgehen.
  • Anwesend sein werden in einem kleinen Unternehmen der Gesch√§ftsf√ľhrer, Ausbildungsleiter und Fachbereichsvertreter, in gr√∂√üeren Unternehmen Personal- und Ausbildungsleiter, sowie Fachbereichsvertreter.
  • Die entscheidenden Sekunden: Viele Psychologen sind davon √ľberzeugt, dass sich in den ersten zehn Sekunden einer Begegnung entscheidet, ob der Gespr√§chspartner als sympathisch oder nicht bzw. passend oder nicht, empfunden wird. Was das Gegen√ľber mit dem ersten Eindruck aufnimmt, ist sp√§ter schwer zu revidieren. Sei freundlich, ohne √ľberschw√§nglich zu wirken. Blicke dem Gespr√§chspartner offen in die Augen, ohne zu starren. L√§chle und warte ab, bis der Interviewer dir die Hand reicht, dr√ľcke diese fest, ohne zu quetschen. Achte auf Distanz: Wer dem Gespr√§chspartner zu dicht auf die Pelle r√ľckt, weckt Aggressionen.
  • Den weiteren Dialog bestimmt das Unternehmen. H√∂re aktiv zu. Die Faustregel: 70% reden ‚Äď 30% h√∂ren.
  • Gehe auf die Fragen deines Gegen√ľbers ein. Warte einen kleinen Moment bis du deine Gedanken fokussiert hast. Wer das ‚ÄúFragezeichen‚ÄĚ nicht einen Moment verhallen l√§sst, signalisiert Ungeduld. Eine Sekunde Pause ist allerdings das Maximum, sonst kommt man zu z√∂gerlich r√ľber.
  • Dr√ľcke dich mit passenden Worten aus. Bei der Beantwortung einer Frage geh√∂rt das wichtigste Argument immer an den Schluss. Wer seine Munition schon am Anfang verschie√üt, deckt den anf√§nglich guten Eindruck mit weniger wichtigen Infos zu.
  • Frage, ob du dir Notizen machen kannst. F√ľge evtl. neue Fragen in deine Frageliste ein. Nutze die Struktur deiner Liste, um die verbleibenden Fragen am Ende des Gespr√§chs zu stellen.
  • Bleibe offen. Trete selbstsicher auf.
  • Achte auf deine K√∂rpersprache. Arme nicht verschr√§nken. / Halte Blickkontakt, ohne zu starren.
  • Versuche entspannt zu sitzen ohne die Beine √ľbereinander zu schlagen. Setze beide Fu√üsohlen fest auf den Boden. √úbe das zu Hause.
  • Teste es selbst! Setze dich sich an einen Tisch gegen√ľber einer Freundin/eines Freundes. Bitten diese Person, einen kurzen Satz zu sprechen ‚Äď mit den Beinen auf dem Boden, mit √ľberkreuzten Fu√ügelenken unter dem Stuhl und mit √ľberkreuzten Beinen. Bemerkst du den Unterschied, auch wenn du nicht direkt sehen kannst, wie die Beine stehen? Wenn du ‚Äěmit beiden Beinen auf dem Boden stehst‚Äú wirken du einfach √ľberzeugender!
  • Halte die H√§nde m√∂glichst ruhig. Wenn du Aktionismus versp√ľrst, schreibe irgendetwas auf.

In einem Bewerbungs-/Vorstellungsgespr√§ch pr√ľft der Personaler (in kleineren Unternehmen: Gesch√§ftsf√ľhrer, Ausbildungsleiter und Fachvereichsvertreter; in gr√∂√üeren Unternehmen PErsonal- und Ausbildungsleiter, sowie Fachbereichsvertreter) den Bewerber in zwei Bereichen:

  • fachliche Qualifikation
  • soziale Kompetenz

Das bedeutet, im Vorfeld sollte eine kritische Bestandsaufnahme gemacht werden:

  • meine St√§rken?
  • meine Schw√§chen?
  • was ist mir wichtig?
  • was kennzeichnet mein Verhalten?
  • womit kann ich mich von anderen Bewerbern abheben?

 

Mögliche Fragen, die dir im Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten:

  • Erz√§hlen Sie kurz Ihren Lebenslauf.
  • Erz√§hlen Sie etwas √ľber sich.
  • Was wissen Sie √ľber uns?
  • Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  • Was sind Ihre St√§rken / Ihre Schw√§chen? Woran machen Sie das fest?
  • Warum sollen wir Sie einstellen?
  • Sagen Sie mir drei Gr√ľnde, warum wir Sie nicht nehmen sollen.
  • Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
  • Wer hat dieses Kost√ľm / disen Anzug f√ľr Sie ausgesucht?
  • Warum sind Sie so nerv√∂s?

 

Wor√ľber man nicht spricht

Nur noch selten steigern Personalchefs das Lampenfieber der Bewerber mit dreisten Unterstellungen oder unerlaubten, unangenehmen Fragen. Dann hei√üt es cool und zumindest vor√ľbergehend freundlich bleiben. Mann will von Dir wissen, ob Du homo- sexuell, schwanger oder pervers bist? Dann frage einfach zur√ľck, ob das Voraussetzung f√ľr den Job sei.

Geht die ‚ÄěSpanische Inquisition‚Äú weiter, solltest Du Dir √ľberlegen, ob Du in diesem ‚ÄěTheater‚Äú Deine Zukunft siehst. Stressinterviews zeugen meist von einer unangenehmen Unternehmenskultur.

 

Unzulässig sind Fragen nach:

  • Parteizugeh√∂rigkeit
  • Heirat
  • Kinderwunsch
  • √Ėffentlichen √Ąmtern und Ehren√§mtern
  • Mitgliedschaft in Vereinen und Verb√§nden
  • Religionszugeh√∂rigkeit
  • Vorstrafen
  • Schwangerschaft
  • Gewerkschaftszugeh√∂rigkeit
  • Verm√∂gensverh√§ltnisse

 

So sollte das Vorstellungsgespräch enden

  • Nehme dir gen√ľgend Zeit f√ľr das Gespr√§ch. Es sollte dir auf keinen Fall passieren, das Vorstellungsgespr√§ch beenden zu m√ľssen, weil du noch einen anderen Termin hast.
  • Zum Ende des Gespr√§chs sollte gekl√§rt werden, wer sich wann bei wem meldet.
  • Bevor du gehst, pr√ľfe, ob du alle Fragen gestellt hast. Verabschiede dich nach dem Ende des Gespr√§chs auch von Pf√∂rtner, Empfangsdame und Sekret√§rin und vergesse nicht, eventuell dein Besucherschild wieder abzugeben.

Neue Runde, neues Gl√ľck

Folgt dem h√∂flichen ‚ÄúWir kommen auf Sie zu‚ÄĚ eine f√∂rmliche Absage, gr√§me dich nicht. Vielleicht war es einfach nicht der richtige Job oder das passende Unternehmen f√ľr dich. Wir sind auch nicht auf der Welt, es allen Menschen recht zu machen. Analysiere im Nachhinein, was du h√§ttest besser machen k√∂nnen und lerne so f√ľr das n√§chste Gespr√§ch.

Und noch einige Beispiele f√ľr h√§ufige Fragen

  • Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
    Diese Frage wird so oder ähnlich eigentlich immer gestellt. Trotzdem sind die wenigsten Bewerber darauf vorbereitet. Hier geht es um deine Selbsteinschätzung: Fasse deine fachlichen und persönlichen Stärken nochmals kurz zusammen und bringe sie in Zusammenhang mit den Anforderungen des Unternehmens.
  • Wie sch√§tzen Sie selbst Ihre St√§rken und Schw√§chen ein.
    Bedenke bei deiner Antwort: ‚ÄěDu bist der, der Du bist.‚Äú Mit all deinen St√§rken, aber auch mit Schw√§chen. Das eine kann man herausstreichen, am anderen kann man arbeiten. Es macht deswegen keinen Sinn, hier zu bluffen oder zu t√§uschen. √úbertreibe nicht, versuche, dich ehrlich und glaubw√ľrdig zu pr√§sentieren. F√ľr Schw√§chen gilt: Nat√ľrlich bringst du nicht ungefragt eine Liste von Schw√§chen ins Gespr√§ch. Die, √ľber die gesprochen werden k√∂nnte, begr√ľnden sich m√∂glicherweise aus schlechten Zeugnisnoten etc. In jedem Fall solltest du deine Schw√§chen so beschreiben, dass du plausibel machen kannst, woher diese r√ľhren und wie du vorhast diese abzustellen. Zeige hier Energie und Motivation, denn f√ľr dein Gegen√ľber ist es wesentlich interessanter, zu erfahren, wie du mit deinen Unzul√§nglichkeiten umgehst, als mit dem, was du beherrschst.
  • Was interessiert Sie an diesem Ausbildungsberuf besonders?
    Dein Gespr√§chspartner m√∂chte wissen, ob du Inhalte und Anforderungen deines zuk√ľnftigen Ausbildungsberufes kennst, ob du dich eingehend mit dem Ausbildungsberuf besch√§ftigt hast, ob du dem Ausbildungsberuf auch durch deine pers√∂nlichen Interessen verbunden bist.
  • Wieso haben Sie sich in unserem Unternehmen beworben?
    Hier geht es ganz klar darum, ob und wenn ja, wie du dich im Vorfeld √ľber das Unternehmen informiert hast, ob du die Produkte / Dienstleistungen des Unternehmen kennst, ob du wei√üt, welche Zielgruppen / Kunden das Unternehmen hat, wie viele Mitarbeiter, wie viele Standorte. Erw√§hne hier durchaus, auf welchem Weg du dir die Informationen beschafft hast: Internet/Anruf oder durch Zusendung von Informationsmaterial etc.
  • Was wollen Sie in 5 oder 10 Jahren erreicht haben?
    Diese Frage zielt nicht allein auf¬† deinen Ehrgeiz und deine Einsatzbereitschaft. Dein Gespr√§chspartner will dar√ľber hinaus wissen, ob du mit der Wahl deines Ausbildungsberufes bereits einen gewissen Weitblick in die Zukunft verbindest, ob du ‚ÄěVisionen‚Äú hast, wo dein Weg dich hinf√ľhren soll.
  • Fragen zur Allgemeinbildung
    M√∂glicherweise wirst du mit aktuellen Fragen zu Politik und Wirtschaft daraufhin gepr√ľft, ob und wenn ja, √ľber welche Medien du √ľber den ‚ÄěTellerrand hinaus‚Äú interessiert bist. Blankes Fachwissen ohne weiterf√ľhrende oder andere Interessen kann ‚ÄěFachidioten‚Äú hervorbringen, die zwar in ihrem speziellen Einsatzgebiet Bestbesetzung, dar√ľber hinaus jedoch wenig teamf√§hig sind.

 

So könnte dein Vorstellungsgespräch ablaufen

Das Vorstellungsgespräch beginnt oft so, dass dir der Einstieg leicht gemacht werden soll. Du bekommst also Zeit, in die Situation hineinzufinden und deine mögliche Befangenheit abzulegen.

  • Begr√ľ√üung und gegenseitige Vorstellung
  • Warte bis dir ein Platz angeboten wird und merke dir unbedingt den/die Namen deines/deiner Gespr√§chspartner, um sie im Gespr√§ch wieder verwenden zu k√∂nnen.(evtl. aufschreiben)
  • Bemerkungen zur Anreise, Frage nach Getr√§nk
  • Dank f√ľr die Bewerbung
  • Begr√ľndung der Einladung
  • Kurze Vorstellung des Unternehmens (Rechtsform, Aufbau, Abteilungen). Diese Vorstellung bleibt vorerst allgemein. Deine Gespr√§chspartner werden sp√§ter im Detail √ľber deinen Platz im Unternehmen und damit auch √ľber spezifischere Strukturen sprechen.
  • Ende der ‚ÄúAufw√§rmphase‚ÄĚ, √úbergang zu dir und deiner Person, in der Regel mit ersten Fragen nach deinem Lebensweg, deinen schulischen Leistungen und ‚Äď sofern vorhanden ‚Äď ersten praktischen Erfahrungen in der Berufswelt (Qualifikationen / Zeugnisse ).
  • Es folgen voraussichtlich Fragen nach deiner Schulbildung, nach deiner Motivation, zu deiner Person (siehe Abschnitt Vorbereitung auf das Vorstellungsgespr√§ch).
  • Das Vorstellungsgespr√§ch ist deine M√∂glichkeit, Fragen zu stellen, Probleme anzusprechen, mehr √ľber das Unternehmen, die Ausbildung und die Perspektiven im Unternehmen zu erfahren. Zeige dich informiert, interessiert und motiviert.
  • Es folgt die so genannte ‚ÄúVerhandlungsphase‚ÄĚ ‚Äď hier geht es um die konkreten Arbeitsbedingungen: Vertrag, Zusatzleistungen / Soziale Leistungen des Unternehmens: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, verm√∂genswirksame Leistungen, Zusatzversicherungen, betriebliche Einkaufsm√∂glichkeiten, Essenskostenzuschuss, Fahrtkostenzuschuss, Reisekosten, Spesen, etc.), Gehalt, Probezeit, K√ľndigungsfristen, Urlaub.
  • In der letzten Phase des Vorstellungsgespr√§ches werden noch anstehende offene Fragen gekl√§rt (das kann zum Beispiel die Frage nach dem fr√ľhest m√∂glichen Eintrittstermin in das Unternehmen sein, eventuell wirst du auch, falls m√∂glich, den Arbeitsplatz ansehen, Fahrtkostenerstattung etc.).
  • Abkl√§rung des weiteren Procedere, wann und wie du √ľber den Ausgang des Gespr√§chs informiert wirst, ob ein zweites Gespr√§ch n√∂tig wird etc.
  • Dank f√ľr das Gespr√§ch und Verabschiedung.

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