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ChemielaborantHallo, mein Name ist Simon, ich bin 18 Jahre alt und mache aktuell meine Ausbildung zum Chemielaboranten.

Warum habe ich gerade diese Ausbildung gew√§hlt? Schon seit Kindestagen bin ich an Experimenten und naturwissenschaftlichen Vorg√§ngen interessiert. An der Chemie begeistert mich vor allem die gro√üe Vielfalt, da sich fast alles mit ihr erkl√§ren l√§sst. Mein Interesse wurde noch mehr durch den Chemieunterricht an der Realschule geweckt. Somit entschied ich mich, den Beruf des Chemielaboranten zu erlenen. Allerdings war es mir zu riskant, nur auf ein 'Pferd' zu setzten. Deshalb hab ich mich ebenfalls f√ľr die Ausbildung zum Biologielaboranten beworben, da diese, trotz einiger Unterschiede, dem Beruf des Chemielaboranten in meinen Augen oft sehr nahe kommt. Eine weitere Alternative war die schulische Ausbildung zum chemisch-technischen Assistenten.

 
Ich habe mich gr√∂√ütenteils √ľber das Internet informiert, dort sind viele hilfreiche und gute Hinweise zu finden. Viele Informationen bekommt man auch auf Ausbildungsmessen. An meiner alten Schule wird bspw. j√§hrlich eine Ausbildungsmesse veranstaltet, bei der Bayer als Weltunternehmen aus der Umgebung selbstverst√§ndlich auch pr√§sent war. So wurde ich auch auf Bayer aufmerksam. Mit gro√üem Interesse am Unternehmen und in meinem Berufswunsch best√§rkt, besuchte ich den Tag der offenen T√ľr am Ausbildungscampus in Leverkusen. Dort bekam ich von Auszubildenden anschaulich gezeigt, was die Arbeitsbereiche des Laboranten sind. Auch die ersten Kontakte und Gespr√§che mit den Ausbildern waren sehr informativ und aufschlussreich.

 
Warum ich mich dann f√ľr die Ausbildung bei Bayer entschieden habe? Bayer ist ein Weltunternehmen, welches wie kein zweites f√ľr Chemie und Pharmazie steht und sich dazu auch in unmittelbarer N√§he zu meinem Wohnort im Rheinland befindet. Da war der Entschluss nicht schwer, mich bei Bayer zu bewerben. Die Ausbildung zum Chemielaboranten macht mir sehr viel Spa√ü und ich werde immer wieder darin best√§tigt, dass ich den richtigen Weg gegangen bin und direkt nach der Realschule mit einer Ausbildung begonnen habe.

Die Ausbildung ist in drei Bereiche eingeteilt: es gibt die Berufsschule, das Lehrlabor und den Betrieb. Alle Bereiche absolvieren wir blockweise f√ľr mehrere Wochen. In der Schule wird das theoretische Wissen vermittelt und im Lehrlabor lernen wir die praktischen Grundlagen des Laboranten kennen. Im Betrieb k√∂nnen wir dann das Gelernte unter realistischen Bedingungen anwenden. Besonders viel Spa√ü macht mir das Arbeiten im Lehrlabor mit meiner Ausbildungsgruppe. Dort wird alles Wissenswerte f√ľr die praktische Arbeit eines Chemielaboranten bearbeitet. Der schulische Teil der Ausbildung ist zwar manchmal etwas anstrengend, weil man oft nur f√ľr kurze Zeitr√§ume in der Schule ist und sehr viel Lehrstoff durchnimmt. Dies ist aber auch gerade das Sch√∂ne in der Schule, dort wird man gefordert, es wird nie langweilig und man wird von kompetenten und sehr guten Lehrern gef√∂rdert.

 
Was ich den ganzen Tag in der Ausbildung mache, kann ich gar nicht genau sagen, weil jeder Tag anders ist. Im Lehrlabor zum Beispiel kommt man morgens an, bespricht die Theorie zu einem neuen Versuch und legt dann gleich mit der Arbeit los. Diese beginnt in den meisten F√§llen mit dem Aufbau der Apparatur, danach werden dann die Chemikalien zur Reaktion gebracht. Um zu wissen, ob man auch alles richtig gemacht hat, kommt anschlie√üend noch die Analyse auf Qualit√§t und Quantit√§t. Ob ich nun in der Schule bin, im Lehrlabor oder im Betrieb, √ľberall warten neue interessante Aufgaben.

 
Wo mich mein Weg noch hinf√ľhren wird, kann ich jetzt noch nicht genau sagen, da man nie sagen kann was in der Zukunft kommt. Mit dem Beruf des Chemielaboranten schaffe ich mir zumindest eine gute Grundlage f√ľr mein weiteres Arbeitsleben.

 
Mein Tipp f√ľr Sch√ľler ist, dass man unbedingt zum Tag der offenen T√ľr ('Tag der Ausbildung') kommen sollte. Dort werden die Ausbildungsberufe von Azubis und Ausbildern vorgestellt, man kann schon erste Kontakte kn√ľpfen und damit die Grundlage f√ľr eine erfolgreiche Bewerbung legen.

 
Viele Gr√ľ√üe,

Simon


Hey, ich bin die Wiebke, 18 Jahre altChemikant und mache eine Ausbildung zur Chemikantin im 2. Lehrjahr.

In der Schule gab es fr√ľher viele Berufsinformationstage, die mir aber irgendwie nie viel gebracht haben. Ich wei√ü noch, dass es immer nur darum ging schnell eine Ausbildung zu finden, um nach der Schule m√∂glichst direkt ins Berufsleben starten zu k√∂nnen. Das war aber leichter gesagt als getan, wenn man - wie ich - so gar keine Ahnung hat, was man eigentlich machen m√∂chte. Bei einem Test der Arbeitsagentur in Hagen kam sogar heraus, ich solle doch Psychologin werden - womit ich eigentlich gar nichts anfangen konnte.

Irgendwann kam ich dann aber auf Bayer, da ich an naturwissenschaftlichen F√§chern schon immer Interesse hatte. Dort habe ich dann ein 'Eintagspraktikum' in einem Lehrlabor gemacht, so dass ich mir verschiedene Berufe mal ein wenig genauer anschauen konnte. Am meisten interessierte mich der Beruf des Chemikanten. Das verst√§rkte sich dann auch, als ich danach durch einen Produktionsbetrieb im Werk ging. Ein Azubi f√ľhrte mich dort herum und ich erinnere mich noch, dass ich total beeindruckt von den gro√üen Maschinen, Filtern, Pumpen und Leitungen war.
Daraufhin habe ich mich bei Bayer beworben. Ein paar Wochen später kam eine Antwort: man hat mich zu einem Einstellungstest eingeladen. Ich war total nervös, als ich mit 20 anderen den Test schrieb. Eine Woche später bekam ich die Antwort, dass ich zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wurde.
Aber der Tag fing schon gut an! Auf dem Weg zum Gespr√§ch fuhr uns jemand auf der Autobahn seitlich ins Auto und schob uns nach rechts. Das steigerte meine Nervosit√§t nur umso mehr. Im Geb√§ude angekommen musste ich dann erst mal den Raum suchen. Anscheinend hatten die Azubis aus Spa√ü das Schild entfernt, auf dem drauf stand, wo ich hinmusste. Als ich nach kurzem Suchen den Raum gefunden hatte, hie√ü es erst mal Warten. Zwischendurch kamen ein paar Azubis vorbei und w√ľnschten mir Gl√ľck. Total nett! Im Gespr√§ch selbst war dann aber alles ziemlich locker und hat super geklappt. Genau 3 Wochen sp√§ter kam ein positiver Bescheid. Ich sollte nur noch zur werks√§rztlichen Untersuchung. Und weil auch da alles in Ordnung war, bekam ich meinen Vertrag. Ich wei√ü noch, ich h√ľpfte vor Freude wie eine Wilde durch die Wohnung. ūüôā

Das alles liegt aber schon ein Weilchen zur√ľck. Derzeit habe ich meine theoretische und praktische Zwischenpr√ľfung hinter mich gebracht. Bei der praktischen Pr√ľfung fand der erste Teil in der Montage statt, wo wir einen Ring aus Ventilen, H√§hnen und Schiebern mit Flie√übild analysieren sollten und dabei Fehler finden und umbauen mussten. Ich war so aufgeregt, dass ich beim Anziehen der Schrauben fast vergessen h√§tte, √ľber Kreuz anzuziehen (merkt Euch das ;-). Der 2.Teil im Labor lief wie am Schn√ľrchen. Ich war richtig froh, als der Tag rum war und ich endlich Urlaub hatte!

Wisst Ihr eigentlich, was eine Chemikantin so macht? Die meiste Zeit meiner Ausbildung bin ich auf Schicht in den Betrieben eingesetzt. Da √ľberwache ich in der Messwarte die Produktion oder steuere und √ľberpr√ľfe die Prozesse. Auch Proben zu ziehen - also die Qualit√§tskontrolle - geh√∂rt zu den Aufgaben einer Chemikantin. Wir begleiten einen Prozess vom Einsetzten der Stoffe am Anfang eines Ansatzes, bis hin zum Abf√ľllen des fertigen Produktes. W√§hrend der Ausbildung lernt man auch, wie man Rohrleitungen zusammenbaut - also Schlosserarbeiten. Aber mit zu den ersten Dingen, die man lernt, geh√∂rt das Experimentieren in kleinem Ma√üstab im Labor. Sp√§ter, im Technikum, wird das dann im gr√∂√üeren Ma√üstab fortgesetzt.

Wenn Euch das Thema interessiert, kann ich Euch diese Ausbildung echt nur weiterempfehlen. Mir macht es viel Spaß und man lernt jeden Tag was Neues.


DualesStudiumWirtschaftsinformatikIm Interview Lukas Kaminski √ľber seinen Start in das Ausbildungs- und Studienprogramm "WIN" (Wirtschaftsinformatik).


Lukas, du bist im Rahmen des WIN-Ausbildungsprogramms bei Bayer angestellt. Was ist das Besondere an diesem Ausbildungsprogramm?


Ich bin seit September 2014 im WIN-Programm. Das Programm verkn√ľpft eine Ausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung mit einem Studium als Wirtschaftsinformatiker.

 
Wie bist du auf das Programm aufmerksam geworden und wie lief deine Bewerbung ab?


Zunächst war ich mir nicht sicher, was ich nach meinem Abitur machen möchte. Auf einer Ausbildungsmesse bin ich dann auf das duale Ausbildungsprogramm "WIN" von Bayer aufmerksam geworden. Beworben habe ich mich etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn. Nachdem ich meine Unterlagen online abgeschickt hatte, bekam ich relativ schnell auch schon eine Einladung zum Einstellungstest. Danach folgte ein Assessment-Center, wobei ich meine Vertragszusage noch am selben Tag bekam.

 
Wie war der Einstieg in das Programm aufgebaut?


Ich habe relativ schnell gemerkt, dass Bayer viel Wert darauf legt, dass wir uns untereinander gut verstehen. Es gab viele Veranstaltungen, bei denen ich die anderen WINs kennenlernen konnte und ein gemeinsamer Austausch stattfand.

Zus√§tzliche Unterst√ľtzung bekamen wir auch in meinen "Angstf√§chern" Mathematik und Programmierung. Eine Woche vor Ausbildungsbeginn wurde eine Summer School angeboten, in der wir unsere Kenntnisse auffrischen konnten, womit auch die Differenzen innerhalb der Gruppe ausgeglichen wurden.

 
Du bist jetzt schon eine Weile im Programm. Wie beurteilst du die Zeit zwischen Ausbildungsbeginn und heute?


Am Anfang war ich noch relativ unsicher, ob es sich dabei um das handelt, was ich sp√§ter einmal machen m√∂chte. Nach zwei Einf√ľhrungswochen und einem sechsw√∂chigen Fachhochschulblock begann endlich mein erster Abteilungseinsatz. Es hat mich schon √ľberrascht wie freundlich wir von unserer Abteilung aufgenommen wurden. Ich hatte eigentlich nie das Gef√ľhl ein "Neuling" in der Bayer-Welt zu sein, sondern werde als vollwertiges Mitglied wahrgenommen.

 
Meine Woche ist so organisiert, dass ich unter der Woche in meiner Abteilung bin und samstags in die Fachhochschule gehe. Das hat sich am Anfang sehr anstrengend angeh√∂rt, aber ich habe mich echt schnell daran gew√∂hnt und habe schon fr√ľh die Vorteile dieses Konzepts erkannt. Das Ganze zahlt sich aus, denn nach nur drei Jahren hat man zwei Abschl√ľsse - eine abgeschlossene Ausbildung und ein abgeschlossenes Bachelor-Studium.

 
Neben dem normalen Wochenrhythmus gibt es drei Blockphasen, in denen die Berufsschule besucht wird. Die erste dieser Phasen empfand ich als recht angenehm, da man mehr Freizeit hat, als in der Abteilungszeit.

 
Was sind f√ľr dich die gr√∂√üten Vorteile an dem WIN-Programm bei Bayer?

 
Ein wahnsinnig gro√üer Vorteil ist die Finanzierung der Studiengeb√ľhren an einer privaten Fachhochschule. Au√üerdem hat man in kurzer Zeit gleich zwei Abschl√ľsse und die Belastung ist gar nicht so gro√ü, wie ich vorher vermutet habe. Des Weiteren finde ich es spannend, dass ich w√§hrend meines Studiums schon praktische Erfahrungen sammeln kann. Au√üerdem habe ich hier nach meinem Studium eine sehr gute √úbernahmechance.

Was ich auch noch erwähnen möchte, ist die große Hilfsbereitschaft innerhalb der Studiengruppe, die ganz nach dem Motto "Jeder hilft Jedem" den Alltag im Studium und in der Ausbildung angenehm gestaltet.

 
Vielen Dank, Lukas.


Hallo! Mein Name ist Sebastian, ich bin 20 MechatronikerJahre alt und habe vor einem Jahr meine Ausbildung zum Mechatroniker bei Bayer begonnen.

 
Schon in der Grundschule fand ich gro√ües Interesse an Technik. So sollten wir zum Beispiel in einem Projekt eine kleine Lampe, die mit einer Batterie, W√§scheklammer, mehreren Heftzwecken und Draht auf einem Brett verbunden wurde, zum Leuchten bringen. Die Heftzwecken wurden an dem oberen und unteren Teil der W√§scheklammer fixiert. Durch Dr√ľcken der W√§scheklammer erzeugt man einen in Reihe geschalteten Stromkreis.

 
Durch dieses erste Experiment und noch weitere entschloss ich mich auf der Realschule dazu, das Wahlpflichtfach Technik zu w√§hlen. Auch hier riss mein Interesse an dem Fach nicht ab, weshalb ich nach dem Erreichen der Fachoberschulreife auch auf eine weiterf√ľhrende Schule im Bereich Mechatronik gehen wollte. Der Beruf umfasst mehrere Bereiche: die Mechanik, Elektrotechnik und die Automatisierungstechnik. Diese drei Gebiete in einem Beruf vereint waren f√ľr mich ausschlaggebend daf√ľr, dass mir die Wahl ziemlich leicht fiel.
 
Schließlich bewarb ich mich um einen Ausbildungsplatz zum Mechatroniker bei Bayer und wurde auch genommen.

 
Und so verl√§uft meine Ausbildung bisher: Die Ausbildung zum Mechatroniker beginnt mit einfachen L√∂t√ľbungen, um den Umgang mit einem L√∂tkolben zu erlernen. Man baut immer auf dem Wissen auf, das man sich vorher angeeignet hat und so werden letztendlich immer kompliziertere Schaltungen gebaut und verl√∂tet. Es werden √úbungen an sogenannten Installationsw√§nden durchgef√ľhrt, an denen man uns nahebringt, wie in einem Haushalt die ganze Elektrizit√§t funktioniert - zum Beispiel wie das Licht angeht, wenn man den Lichtschalter dr√ľckt oder wie eine Steckdose mit Strom angeschlossen wird. Man durchl√§uft auch einen Metalllehrgang, um zum Beispiel den Umgang mit Feilen, S√§gen und Bohrmaschinen zu erlernen. Anschlie√üend geht es dann weiter in die Steuerungstechnik und Pneumatik, wo weitere praktische √úbungen anstehen. Hier muss zum Beispiel ein Zylinder angesteuert werden, damit dieser ausf√§hrt und ein Werkst√ľck von A nach B bef√∂rdert.

 
Im Normalfall dauert die Ausbildung 3,5 Jahre. Wenn die praktischen und theoretischen F√§higkeiten und Kenntnisse ausreichen, besteht die M√∂glichkeit, die Ausbildung auf drei Jahre zu verk√ľrzen.

 
√úber meine Ausbildung bei Bayer kann ich bisher nur Positives erz√§hlen. Man befasst sich Schritt f√ľr Schritt mit neuen Themen und die Ausbilder stehen einem jederzeit zur Seite, wenn es Probleme gibt. Die Ausbildung ist ein duales System, wobei man sowohl im Betrieb als auch am werksinternen Berufskolleg dazulernt. Die Absprache untereinander ist stimmig, wodurch man seine Wissensl√ľcken sehr gut erg√§nzen kann.

 
Die Berufsschule findet blockweise statt. Das bedeutet, dass zwei oder drei Wochen am St√ľck Unterricht stattfindet. Zudem durchl√§uft man in der Ausbildung eine Vielzahl von Lehrg√§ngen, die rund zwei bis vier Wochen lang sind. Nach so einem Lehrgang geht es dann meist in die Berufsschule oder man arbeitet noch ein paar Wochen im Betrieb. Das alles h√§ngt vom Versetzungsplan ab, den jeder Azubi zu Beginn jedes Jahres von seinem Ausbilder ausgeh√§ndigt bekommt.


Mein Ziel f√ľr die Zukunft wird auf jeden Fall sein, mich weiterzubilden, immer etwas Neues kennenzulernen und nie auf der Stelle stehen zu bleiben. Wie auch bei anderen Berufen gibt es beim Mechatroniker eine Vielzahl von Weiterbildungsm√∂glichkeiten. Es besteht die Option, ein Studium im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informationstechnik anzuh√§ngen oder den Meister oder Techniker zu machen. Welche Weiterbildungsm√∂glichkeit ich in Anspruch nehme, wei√ü ich noch nicht genau, denn ich habe noch nicht alle Bereiche kennengelernt, um mich konkret zu entscheiden.

 
Viele Gr√ľ√üe Sebastian


Hallo, ich hei√üe Nico Cramer von Clausbruch Elektroniker f√ľr Betriebstechnikund bin Azubi als Elektroniker f√ľr Betriebstechnik und im 2. Ausbildungsjahr.

 
Ich wusste schon relativ fr√ľh - auf jeden Fall fr√ľher als die meisten aus meiner Klasse - was mir Spa√ü macht und in welche Richtung ich sp√§ter mal arbeiten w√ľrde. Schon Mitte der 9. Klasse habe ich mir so meine Gedanken dazu gemacht. Meine Eltern haben mich damals √ľber verschiedene Ausbildungsmessen gejagt und darauf gedr√§ngt, dass ich mich fr√ľh orientiere. Insbesondere Physik hat mir immer sehr viel Spa√ü gemacht und ich wollte unbedingt auch sp√§ter in diesem Bereich arbeiten. Erst dachte ich an den Beruf Physiklaborant, doch weil es sowas kaum mehr gab, habe ich Bewerbungen, insbesondere f√ľr den Bereich Elektronik, an alle m√∂glichen Firmen aus der Umgebung geschickt. Auch mein Vater ist Elektrotechniker, so dass ich den Bereich schon kannte.

 
Bei Bayer habe ich mich f√ľr den Beruf zum 'Elektroniker f√ľr Betriebstechnik' (EBT) beworben. Es gibt zwar auch den 'Elektroniker f√ľr Automatisierungstechnik' (EAT), aber ich dachte damals, dass man dort zu sehr in den Bereich Programmierung am Computer m√ľsste und ich wollte lieber in die 'allgemeine' und praktische Elektronik. Tats√§chlich sind die beiden Berufe aber sehr √§hnlich. Die Grundausbildung ist sogar die gleiche, der EBT spezialisiert sich dann allerdings f√ľr einen h√∂heren Spannungsbereich, w√§hrend der EAT dann schon √∂fter an Platinen arbeitet und eben insbesondere automatisierte Abl√§ufe an Maschinen programmiert. Wir arbeiten in der Ausbildung aber alle gemeinsam und machen sogar Exkurse in die Bereiche der EATs und umgekehrt. Heute wei√ü ich, der Beruf in der Automatisierungstechnik ist genauso interessant wie meiner.

 
Nachdem ich mich damals √ľber die Bayer-Homepage online beworben hatte, wurde ich zu einem Einstellungstest und danach zu einem Vorstellungsgespr√§ch eingeladen. Der Test war anders als die Arbeiten in der Schule und ging eher auf Geschwindigkeit und Stressresistenz, weil gef√ľhlt hunderte Fragen zu verschiedenen Themen in 2-3 Stunden beantwortet werden m√ľssen. Der Test fand in einem PC-Raum in Leverkusen statt und neben mir wurden bestimmt noch 20-30 andere Leute aus verschiedenen Bereichen dort gepr√ľft. Sp√§ter wurde ich noch zu einem Vorstellungsgespr√§ch eingeladen. Ich habe mir das vorher immer wie ein Verh√∂r vorgestellt. Dabei war es wirklich ein richtiges Gespr√§ch, bei dem nicht nur meine Vorgesetzen etwas √ľber mich sondern auch ich noch viel √ľber die Ausbildung erfahren habe, zumal ich auch selber noch Fragen stellen durfte. Als dann die Zusage per Post kam, war ich wirklich erstaunt, da ich immer gedacht habe, erst nach 20.-30. Bewerbungen mal eine Zusage zu bekommen. Aber so war meine erste Antwort gleich die Zusage von Bayer. Bis dahin hatte ich erst 2 Tests und 2 Gespr√§che bei Unternehmen. So hatte ich schon zu Beginn der 10. Klasse in der Realschule meine Zusage f√ľr die sp√§tere Ausbildung.

 
Vor meinem Ausbildungsbeginn wurden alle neuen Azubis zu einem gemeinsamen Grillabend eingeladen, damit wir uns untereinander kennenlernen konnten und jeder schon einmal einen Eindruck davon bekam, mit wem er/sie es die n√§chsten 3,5 Jahre zu tun hat. Sp√§ter folgte dann nach dem eigentlichen Ausbildungsbeginn auch noch eine Kennenlernfahrt. Wir sind damals f√ľr eine Woche auf die Insel Juist gefahren.

 
W√§hrend der Ausbildung durchl√§uft man generell 3 verschiedene Phasen. Im Ausbildungszentrum lernt man die f√ľr einen Elektroniker wichtigen T√§tigkeiten wie L√∂ten, Fehleranalysen, sicheres Arbeiten mit Spannung und nat√ľrlich Teamwork. In der Berufsschule kriegt man parallel das dazugeh√∂rige theoretische Wissen vermittelt. Der gro√üe Vorteil an der Berufsschule bei uns ist der, dass man dort nur das lernt, was man irgendwie auch f√ľr die Ausbildung braucht, da man es eben im Alltag tats√§chlich anwenden kann. Mit solchen Inhalten kann ich etwas anfangen - das ist eben keine Gedichtinterpretation ;-). Im Betrieb wendet man die erlernten F√§higkeiten dann praktisch an, um beispielsweise Maschinen zur Produktion von Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln oder Kunststoffen - denn all das stellt Bayer hier so her - am Laufen zu halten. Ein typischer Alltag bei EBTs schaut dann zum Beispiel so aus, dass man im St√∂rungsfall zum Einsatz kommt und erst mal auf Fehlersuche geht. So ein Fehler kann einfach eine Anzeige sein, die nicht mehr stimmt oder aber eine Maschine, die aus den unterschiedlichsten Gr√ľnden nicht mehr l√§uft. Manche Anlagen erstrecken sich hier im Chempark auf mehrere Geb√§ude oder Etagen. Dann gilt es erst mal einzugrenzen, wo der Fehler genau liegen k√∂nnte. Daf√ľr geht man die Pl√§ne der Anlage durch und schlie√üt im ersten Schritt aus, welcher Bereich es nicht sein kann. So tastet man sich vor, bis man den Fehler gefunden hat. Im Falle eines Kabelbruchs w√ľrde man dann etwa die kaputte Leitung austauschen. Mir pers√∂nlich macht in meinem Job die Fehlersuche am meisten Spa√ü. Das Rumknobeln und schrittweise Weiterkommen ist ein spannender Prozess. Und wenn man den Fehler endlich findet, hat man eben auch sein eigenes Erfolgserlebnis.

 
In der Schule hat damals irgendwie keiner verstanden, warum ich kein Abi machen wollte, obwohl ich gute Noten hatte. Ich wollte ganz einfach erst mit der Ausbildung anfangen. Heute mache ich mein Fachabi parallel zur Ausbildung. Im Leverkusener Ausbildungszentrum ist direkt auch die Berufsschule, bei der ich montags und freitags nach der Ausbildung noch meine Kurse habe. Mein Fachabi habe ich dann - wenn alles klappt - knapp ¬Ĺ Jahr vor dem Ende meiner Ausbildung. Ich spare also Zeit und verdiene schon Geld nebenher. Im Anschluss an die Ausbildung werde ich dann wahrscheinlich auch noch an die FH zum Studieren gehen. Vielleicht etwas in die Richtung Physik - das hat mich einfach noch nicht losgelassen ;-). Ob ich aber ein Vollzeitstudium mache oder berufsbegleitend studiere, ist eine schwierige Entscheidung, mit der ich mich noch schwer tue. Das h√§ngt vom Arbeitsumfang ab - da muss ich erst mal schauen, was alles geht. Alternativ k√∂nnte ich auch meinen Meister oder Techniker machen.

 
Allen Technikinteressierten, die Spaß an filigraner Arbeit und dem Bereich Physik haben, kann ich diesen Beruf wirklich nur empfehlen. Da man während der Ausbildung viele verschiedene Abteilungen durchläuft, ist die Abwechslung sehr groß.


Hallo alle zusammen, mein Name ist Anja KlimPatentanwaltsfachangestelltea, ich bin 21 Jahre alt, komme aus Leverkusen und mache aktuell meine Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten bei Bayer.

 
Da schon einige meiner Familienmitglieder bei Bayer arbeiten, war es f√ľr mich nur logisch, dieser 'Familientradition' zu folgen und mich ebenfalls dort zu bewerben. Dabei war mir schon sehr fr√ľh klar, dass ich in den kaufm√§nnischen Bereich gehen m√∂chte, so dass ich mich nach dem Abitur f√ľr diesen Zweig der Berufsausbildung entschieden habe. Ich bin dann durch Zufall auf der Internetseite von Bayer auf den Beruf der Patentanwaltsfachangestellten gesto√üen, fand das Thema sehr spannend und habe mich schlie√ülich darauf beworben. Und was soll ich sagen - ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung, dass ich so eine einzigartige Berufsausbildung erlerne. ūüėČ

 
Begonnen habe ich meine Ausbildung zur Patentanwaltsfachangestellten dann im September 2013, nachdem ich den Einstellungstest und das Bewerbungsgespr√§ch bei Bayer hinter mich gebracht und daraufhin meinen Vertrag unterschrieben hatte. W√§hrend meiner gesamten Ausbildungszeit werde ich in Monheim bei 'Bayer Intellectual Property' (BIP) arbeiten. Die BIP ist seit 2012 ein Teilkonzern von Bayer, der f√ľr alle gewerblichen Schutzrechte zust√§ndig ist.

 
Eine Patentanwaltsfachangestellte unterst√ľtzt den Patentanwalt bei rechtlichen Dienstleitungen. Man meldet z.B. Patente beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Europ√§ischen Patentamt an und √ľberwacht die Fristen der Patentanw√§lte. Zudem beauftragt man Kollegen im In- und Ausland, gewisse T√§tigkeiten zu erledigen, bearbeitet die eingehende Post und aktualisiert das System, in dem alle Informationen und Schriftwechsel von Bayer-Schutzrechten zu finden sind. Bei einem Erfinderunternehmen wie Bayer ist dieser Bereich sehr wichtig, damit das geistige Eigentum der Mitarbeiter nicht verloren geht. Ein Unternehmen hat n√§mlich immer nur einen gewissen Zeitrahmen, um sich Erfindungen zu sichern, sonst k√∂nnten diese auch √∂ffentlich gemacht werden oder eben verloren gehen, wodurch Bayer nat√ľrlich Verluste machen w√ľrde.

 
Neben der praktischen Berufsausbildung in der Abteilung besuche ich einmal pro Woche die Berufsschule in D√ľsseldorf. Es gibt aber noch einen weiteren Unterrichtstag, der via Teleteaching vor dem Computer stattfindet. Au√üerdem fahre ich einmal pro Woche f√ľr einen Englisch-Sprachunterricht nach Leverkusen, in dem Bayer die anderen Auszubildenden und mich auf das Business-English-Certificate der University of Cambridge vorbereitet. Die verbleibende Zeit verbringe ich in meiner praktischen Ausbildung in Monheim.

Hier werden mir z.B. unterschiedliche Aufgaben rund um das Thema gewerbliche Schutzrechte gestellt. Dabei wird zun√§chst besprochen, was genau ich zu tun habe und was hinter den verschiedenen Arbeitsschritten steckt. Eine Aufgabe ist z. B. die √úbersetzung unserer Anspr√ľche in das Tool des Europ√§ischen Patentamts einzustellen, damit das Patent in Europa erteilt werden kann. Ist diese Aufgabe erledigt, informiere ich den zust√§ndigen Patentanwalt und die Unterlagen werden an das Europ√§ische Patentamt versendet. Falls ich Fragen habe, kann ich immer auf meine Kolleginnen und Kollegen zukommen.


Ich kann den Beruf der Patentanwaltsfachangestellten bei Bayer jedem empfehlen, der einen interessanten Beruf mit viel Abwechslung und sehr guter Ausbildung in einem sehr angenehmen Arbeitsumfeld genießen möchte.

 
Anja

 


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